QCX 5W CW/WSPR TRX von QRP Labs – WSPR (Teil 2)

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Moin,

mit dem kleinen QCX 5W CW/WSPR TRX ist es auch möglich WSPR zu machen. Wer bereits schon mal einen Ultimate3 von QRP Labs betrieben hatte, dem wird vor allem die Menüsteuerung bekannt vorkommen. Es sollte unbedingt ein GPS Empfänger mit PPS Signal angeschlossen werden, damit der 27,000 MHzReferenz Oszillator richtig kalibriert werden wird. Man kann das auch manuell im Menüpunkt 8.11 machen. Dazu ist es erforderlich sein eigenes WSPR Signal auf dem Rechner zu sehen. Ich habe einfach die WSPR Software WSJT-X von Joe Taylor laufen lassen und an den QCX einen Dummy angeschlossen. Jetzt war es möglich das eigene Signal in der laufenden Software zu beobachten. Ohne Kalibrierung lief das Signal weit außerhalb des geforderten Bereiches. Das war auch der Grund, warum mein Signal nicht gespottet wurde. Im Menüpunkt 8.11 kann man dann den Wert solange verändern, bis das eigene Signal sauber bei 1500 läuft. Jetzt muß man nur noch darauf achten, das die Zeit richtig gesetzt wird. Auch das kann man manuell machen, ist aber ziemlich nervig. Ich konnte feststellen, das der QCX ziemlich ungenau lief und die Zeit nach ein paar Stunden immer wieder nachgestellt werden muß.

 

 

Wenn man einen GPS Empfänger an den QCX anschließt, dann passiert alles automatisch. Das GPS versorgt den QCX immer mit der richtigen Zeit, es berechnet den Locator automatisch und kalibriert den Referenz Oszillator. Jetzt steht dem ungetrübten WSPR Spaß eigentlich nichts mehr im Wege.

 

Allerdings sollte man die Sendeleistung reduzieren. 4 – 5 Watt ist für WSPR einfach zu viel, nicht nett und unangemessen. Desweiteren werden die 3 Endstufentransistoren viel zu heiß. Sie benötigen dann eine sehr gute Kühlung. Ich habe die Sendeleistung durch absenken der Versorgungsspannung reduziert. Mit 7,4 Volt, was auch die Nennspannung einiger LiPo Akkus ist, sendet der QCX nur noch mit ca. 1 Watt. Die Endstufentransistoren bleiben auch ohne Kühlung kalt. Jetzt ging es darum einen Attenuator zu bauen, um noch mehr zu reduzieren. Ein Atenuator (Dämpfungsglied) soll ja in erster Linie Leistung wegbraten. Nun gut, das kann ein Dummy auch. Ich habe also an die Antennenbuchse ein BNC T-Stück gesteckt und an der einen Seite die Antenne angeschlossen und an der anderen Seite einen 50 Ohm Dummy. Dadurch hatte sich die sendeleistung noch einmal auf ca. 350 mW reduziert. Als angenehmen Nebeneffekt habe ich dadurch auch immer ein gutes SWR

 

73, de Peter – DL4ABB

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